Weißer Hautkrebs

Weißer Hautkrebs (auch heller Hautkrebs) ist die häufigste Krebserkrankung überhaupt. Er entsteht meist über viele Jahre durch UV-Strahlung – etwa durch Sonne oder Solarium – und tritt vor allem an Stellen auf, die dem Licht besonders ausgesetzt sind. Die gute Nachricht: Bei früher Erkennung ist weißer Hautkrebs in den allermeisten Fällen sehr gut heilbar.

Im Hautarztzentrum Hilden erkennen wir verdächtige Hautveränderungen frühzeitig und behandeln sie gezielt. Kleine bis mittelgroße Eingriffe führen wir ambulant in unserem eigenen Operationsbereich durch – in vertrauter Umgebung und ohne Krankenhausaufenthalt.

Sind weiterführende Behandlungen nötig, sind Sie bei uns bestens aufgehoben: Wir arbeiten eng mit den Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen und begleiten Sie über den gesamten Weg.

Als weißen (hellen) Hautkrebs bezeichnet man bösartige Hautveränderungen, die aus den oberen Hautschichten hervorgehen. Am häufigsten sind das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom).

Anders als der schwarze Hautkrebs wächst weißer Hautkrebs meist langsam und örtlich begrenzt. Er bildet nur selten Metastasen, sollte aber dennoch frühzeitig behandelt werden, da er das umliegende Gewebe schädigen kann.

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form. Es wächst langsam und streut so gut wie nie, kann aber unbehandelt in die Tiefe wachsen. Typisch sind glasig-glänzende Knötchen, kleine nicht heilende Wunden oder gerötete Stellen.

Das Plattenepithelkarzinom entsteht häufig aus Vorstufen, den aktinischen Keratosen. Es zeigt sich oft als raue, schuppende oder verkrustete Stelle und kann in fortgeschrittenen Fällen auch streuen – eine frühzeitige Behandlung ist daher wichtig.

Hauptursache ist die über Jahre summierte UV-Belastung durch Sonne und Solarium. Entsprechend steigt das Risiko mit dem Alter und bei Menschen, die viel im Freien sind.

Besonders gefährdet sind Personen mit hellem Hauttyp, mit vielen Sonnenbränden in der Vorgeschichte, mit geschwächtem Immunsystem sowie Menschen, die beruflich viel Sonne ausgesetzt sind.

Verdächtig sind Hautstellen, die nicht abheilen, wachsen, bluten, nassen, schuppen oder sich verkrusten. Auch neue Knötchen oder hartnäckig gerötete Bereiche sollten abgeklärt werden.

Bei der Untersuchung nutzen wir die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie), mit der sich die Haut stark vergrößert beurteilen lässt. Besteht ein Verdacht, entnehmen wir eine kleine Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung.

Welche Behandlung infrage kommt, hängt von Form, Größe, Lage und Tiefe ab. Häufig verbinden wir Diagnostik und Therapie eng miteinander:

  • Operative Entfernung: Der wichtigste und sicherste Weg. Der Tumor wird vollständig entfernt und feingeweblich kontrolliert, damit keine Zellen zurückbleiben.
  • Photodynamische Therapie (PDT) oder Lichttherapie: Bei oberflächlichen Formen und Vorstufen kann eine schonende Licht-Wirkstoff-Behandlung sinnvoll sein.
  • Kälte- und Cremetherapie: Vereisung (Kryotherapie) oder spezielle Cremes eignen sich für bestimmte oberflächliche Veränderungen.
  • Strahlentherapie: In ausgewählten Fällen – etwa wenn eine Operation nicht möglich ist – kommt eine Bestrahlung infrage.

Gemeinsam wählen wir das Verfahren, das für Ihre Situation den besten Nutzen bei möglichst schonendem Vorgehen bietet.

Nach einer Operation ist eine gute Wundpflege wichtig; wir zeigen Ihnen genau, worauf Sie achten sollten. Kleine Narben verblassen in der Regel mit der Zeit.

Da nach einem weißen Hautkrebs ein erhöhtes Risiko für weitere Hautveränderungen besteht, sind regelmäßige Kontrollen und ein konsequenter Sonnenschutz besonders wichtig. Wir begleiten Sie mit einem individuellen Nachsorgeplan.

Ambulante Operation im Hautarztzentrum Hilden

Viele Eingriffe bei weißem Hautkrebs lassen sich ambulant durchführen – Sie können nach der Behandlung also wieder nach Hause gehen. In unserem eigenen Operationsbereich im Hautarztzentrum Hilden entfernen wir kleine bis mittelgroße Tumoren in örtlicher Betäubung.

Das entfernte Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht. So stellen wir sicher, dass der Tumor vollständig entfernt wurde, und besprechen mit Ihnen in Ruhe die weiteren Schritte.

Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Düsseldorf und Köln

Für größere oder komplexere Eingriffe sowie für weiterführende Behandlungen arbeiten wir eng mit den Hautkliniken der Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen.

So sind auch anspruchsvolle Therapien und modernste Verfahren jederzeit gesichert – bei kurzen Wegen und enger Abstimmung zwischen Ihrer vertrauten Praxis und der Klinik.

Verdächtige Hautveränderung frühzeitig abklären

Nicht jede auffällige Hautstelle ist Hautkrebs – sie sollte jedoch immer fachärztlich untersucht werden. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht in den meisten Fällen eine schonende und erfolgreiche Behandlung. Wir untersuchen verdächtige Hautveränderungen sorgfältig, beraten Sie individuell und führen erforderliche Eingriffe in vielen Fällen direkt ambulant in unserem Hautarztzentrum durch.

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Was es ist
Häufigste Form von Hautkrebs; dazu zählen vor allem das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)

Warnzeichen
Neue, nicht heilende, wachsende, schuppende, verkrustete oder leicht blutende Hautstellen; häufig aus Vorstufen (aktinische Keratosen)

Lokalisation
Vor allem sonnenexponierte Areale: Gesicht, Ohren, Kopfhaut, Hals, Dekolleté, Hände und Unterarme

Diagnostik
Hautärztliche Untersuchung, Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) und bei Verdacht eine Gewebeprobe

Behandlung
Meist operative Entfernung mit feingeweblicher Kontrolle; bei oberflächlichen Formen auch PDT, Kälte-, Creme- oder Strahlentherapie

Ambulante Operation
Kleine bis mittelgroße Eingriffe führen wir ambulant im Hautarztzentrum Hilden durch

Zusammenarbeit
Für weiterführende Behandlungen arbeiten wir eng mit den Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen

Prognose
Bei früher Erkennung sehr gut behandelbar; eine Streuung ist selten, besonders beim Basalzellkarzinom