Schwarzer Hautkrebs
Schwarzer Hautkrebs – das maligne Melanom – ist die gefährlichste Form von Hautkrebs, weil er früh in andere Organe streuen kann. Zugleich gilt: Wird er rechtzeitig erkannt und entfernt, ist er meist sehr gut heilbar. Genau deshalb ist die regelmäßige Vorsorge so wertvoll.
Im Hautarztzentrum Hilden untersuchen wir Ihre Haut sorgfältig, beurteilen auffällige Pigmentmale mit moderner Auflichtmikroskopie und entfernen verdächtige Male frühzeitig – die erste Entfernung in der Regel ambulant in unserem eigenen Operationsbereich.
Sind weiterführende Untersuchungen oder Therapien nötig, arbeiten wir eng mit den Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen. So sind Sie in jeder Phase bestens versorgt und begleitet.
Schwarzer Hautkrebs entsteht aus den pigmentbildenden Zellen der Haut, den Melanozyten. Er kann sich aus einem bestehenden Muttermal entwickeln oder neu auf gesunder Haut entstehen.
Charakteristisch – und der Grund für die besondere Aufmerksamkeit – ist, dass ein Melanom bereits früh streuen kann. Genau deshalb ist es so wichtig, verdächtige Male rechtzeitig zu erkennen und zu entfernen.
Ein wichtiger Risikofaktor ist die UV-Belastung, insbesondere durch Sonnenbrände in Kindheit und Jugend sowie durch Solarien. Auch eine familiäre Veranlagung spielt eine Rolle.
Besonders aufmerksam sein sollten Menschen mit hellem Hauttyp, mit vielen oder auffälligen Muttermalen sowie mit Hautkrebsfällen in der Familie. Für sie ist die regelmäßige Vorsorge besonders wichtig.
Zur Selbstbeobachtung hilft die ABCDE-Regel. Verdächtig ist ein Pigmentmal, wenn eines oder mehrere dieser Merkmale zutreffen:
- A – Asymmetrie: Das Mal ist ungleichmäßig geformt, nicht rund oder oval.
- B – Begrenzung: Die Ränder sind unscharf, ausgefranst oder unregelmäßig.
- C – Color (Farbe): Das Mal weist mehrere Farbtöne auf oder verändert seine Farbe.
- D – Durchmesser: Das Mal ist größer als etwa 5 mm oder wächst.
- E – Entwicklung: Das Mal verändert sich in Größe, Form oder Farbe oder beginnt zu jucken, zu bluten oder zu nässen.
Kommt Ihnen ein Mal verdächtig vor, warten Sie nicht ab, sondern lassen Sie es zeitnah abklären.
Die wichtigste Behandlung ist die operative Entfernung. Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem Stadium:
Operative Entfernung: Das Melanom wird mit einem Sicherheitsabstand vollständig entfernt und feingeweblich untersucht.
Wächterlymphknoten: Ab einer bestimmten Tumordicke kann die Untersuchung des ersten Lymphknotens sinnvoll sein, um eine mögliche Ausbreitung früh zu erkennen.
Weiterführende Therapien: In fortgeschrittenen Stadien stehen moderne Behandlungen wie Immun- und zielgerichtete Therapien zur Verfügung – in enger Abstimmung mit der Uniklinik.
Welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen wir ausführlich und verständlich mit Ihnen.
Ambulante Operation im Hautarztzentrum Hilden
Die erste Entfernung eines verdächtigen Mals nehmen wir in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung in unserem eigenen Operationsbereich vor – ohne Krankenhausaufenthalt.
Das Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht. Das Ergebnis besprechen wir gemeinsam mit Ihnen und legen die weiteren Schritte fest.
Abstimmung mit Uni-Klinik Düsseldorf und Köln
Bestätigt sich ein Melanom oder sind weiterführende Untersuchungen und Therapien nötig, arbeiten wir eng mit den Hautkliniken der Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen.
So erhalten Sie Zugang zu spezialisierten Zentren und modernsten Therapien – bei enger Abstimmung zwischen Ihrer vertrauten Praxis und der Klinik.
Warum Früherkennung so wichtig ist
Je früher ein Melanom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Dünne, früh erkannte Melanome lassen sich meist vollständig entfernen. Nutzen Sie daher die regelmäßige Hautkrebsvorsorgen und beobachten Sie Ihre Haut auch selbst. Wir beraten Sie gern, in welchen Abständen eine Kontrolle für Sie sinnvoll ist.

Was es ist
Bösartiger Tumor der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten); kann unbehandelt früh in andere Organe streuen
Warnzeichen
Neue oder sich verändernde Pigmentmale – Orientierung bietet die ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Farbe, Durchmesser, Entwicklung)
Lokalisation
Am ganzen Körper möglich – auch an sonst bedeckten Stellen wie Fußsohlen, Kopfhaut oder unter Nägeln
Diagnostik
Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie), bei Bedarf video- oder KI-gestützte Dokumentation; Sicherung durch operative Entfernung und feingewebliche Untersuchung
Behandlung
Operative Entfernung mit Sicherheitsabstand; je nach Stadium Wächterlymphknoten-Untersuchung und weiterführende Therapien
Ambulante Operation
Die erste Entfernung erfolgt in der Regel ambulant im Hautarztzentrum Hilden
Zusammenarbeit
Für weiterführende Diagnostik und Therapie arbeiten wir eng mit den Universitätskliniken Düsseldorf und Köln zusammen
Prognose
Bei früher Erkennung meist sehr gut heilbar – die Früherkennung ist entscheidend
