Aktinische Keratosen

Aktinische Keratosen entstehen durch chronische UV-Schädigung der Haut und gelten als frühe Form beziehungsweise Vorstufe bestimmter heller Hautkrebsformen. Sie zeigen sich oft als raue, schuppige Stellen auf sonnenexponierter Haut. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um das Fortschreiten zu verhindern. Je nach Anzahl und Ausdehnung der Veränderungen kommen punktuelle oder flächige Therapien infrage.

Im Hautarztzentrum Hilden untersuchen wir die betroffenen Hautstellen sorgfältig und erstellen ein individuelles Therapiekonzept – abgestimmt auf Anzahl, Ausdehnung, Lage und Hauttyp.

Hauptursache ist die chronische Schädigung der Haut durch UV-Strahlung. Über Jahre hinweg summieren sich Sonneneinstrahlung und Solariumbesuche und führen zu bleibenden Veränderungen der Hautzellen.

Aktinische Keratosen gelten als Frühform beziehungsweise Vorstufe von hellem Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom). Unbehandelt können einzelne Stellen in einen bösartigen Tumor übergehen. Deshalb sollten sie hautärztlich kontrolliert und behandelt werden.

Die Behandlung richtet sich nach Anzahl, Ausdehnung und Lage der Veränderungen. Einzelne Stellen lassen sich punktuell behandeln, bei flächigem Befall kommen flächige Therapien (sogenannte Feldtherapien) zum Einsatz.

Im Hautarztzentrum Hilden stehen verschiedene, individuell abgestimmte Verfahren zur Verfügung:

  • Kryotherapie (Vereisung): Einzelne Stellen werden mit flüssigem Stickstoff gezielt vereist und abgetragen.
  • Medizinische Cremes: Wirkstoffhaltige Präparate behandeln auch nicht sichtbare Veränderungen im gesamten betroffenen Areal (Feldtherapie).
  • Photodynamische Therapie (PDT): Eine lichtaktivierte Substanz zerstört gezielt die geschädigten Zellen – PDT ist besonders geeignet bei flächigem Befall.
  • Kürettage: Veränderte Hautstellen werden mechanisch abgetragen, bei Bedarf mit anschließender feingeweblicher Untersuchung.
  • Lasertherapie: Zur Abtragung oberflächlicher Veränderungen und zur Verbesserung des Hautbildes.

Ziel jeder Behandlung ist es, die veränderten Zellen zu entfernen und dem Fortschreiten in Richtung Hautkrebs vorzubeugen.

Nach der Behandlung ist ein konsequenter Sonnenschutz besonders wichtig, um neue Schäden zu vermeiden. Wir empfehlen einen hohen Lichtschutzfaktor, das Meiden der intensiven Mittagssonne sowie schützende Kleidung.

Sie möchten eine aktinische Keratose abklären lassen?

Da aktinische Keratosen erneut auftreten können, sind regelmäßige hautärztliche Kontrollen sinnvoll. So lassen sich neue Veränderungen frühzeitig erkennen und behandeln.

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Symptome
Raue, schuppige, rötliche oder hautfarbene Stellen, manchmal tastbarer als sichtbar

Lokalisation
Sonnenexponierte Haut: Stirn, Nase, Wangen, Kopfhaut, Ohren, Handrücken, Unterarme

Diagnostik
Hautärztliche Untersuchung, Dermatoskopie, ggf. Biopsie bei unklarem oder verdächtigem Befund

Behandlung
Kryotherapie, medizinische Cremes, photodynamische Therapie, Kürettage oder weitere Verfahren je nach Befund

Dauer der Behandlung
Abhängig von Anzahl, Ausdehnung und Therapieform; Verlaufskontrollen sind wichtig

Kosten
Medizinisch notwendige Diagnostik und Therapie in der Regel je nach Indikation über GKV/PKV