Hautkrebs erkennen und vorbeugen
Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen, und die Zahl der Neuerkrankungen steigt seit Jahren. Die gute Nachricht: Wird Hautkrebs früh erkannt, ist er in den allermeisten Fällen sehr gut behandelbar und heilbar.
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Man unterscheidet vor allem den Weißen Hautkrebs (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom) und den Schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Daneben gibt es Hautkrebsvorstufen wie die aktinischen Keratosen, die frühzeitig behandelt werden sollten.
Am besten lässt sich Hautkrebs durch zwei Maßnahmen vorbeugen: ungeschützte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und regelmäßig zum Hautkrebsscreening zu gehen. Spätestens wenn Sie selbst neue oder veränderte Muttermale oder Hautstellen bemerken, sollten Sie diese professionell untersuchen lassen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen weißem und schwarzem Hautkrebs. Die Formen unterscheiden sich in Häufigkeit, Aussehen und Wachstumsverhalten:
- Basalzellkarzinom (Basaliom): Häufigste Form des weißen Hautkrebses. Es wächst langsam und örtlich, bildet aber nur sehr selten Tochtergeschwülste. Typisch sind hautfarbene bis rötliche Knötchen, kleine Wunden oder nicht heilende Stellen.
- Plattenepithelkarzinom (Spinaliom): Zweithäufigste Form des weißen Hautkrebses. Es entsteht bevorzugt auf stark sonnengeschädigter Haut und kann im Verlauf streuen. Oft zeigen sich raue, schuppende oder verhornte Stellen.
- Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs): Die gefährlichste Form, da es früh Metastasen bilden kann. Es geht von den pigmentbildenden Zellen aus und zeigt sich häufig als neues oder verändertes, unregelmäßig gefärbtes Muttermal.
Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto schonender und erfolgreicher lässt er sich behandeln.
Manche Hautveränderungen gelten als Vorstufen, aus denen sich unbehandelt Hautkrebs entwickeln kann. Sie lassen sich in der Regel gut behandeln:
- Aktinische Keratosen: Raue, schuppige Stellen auf sonnenexponierter Haut und Frühform des weißen Hautkrebses. Mehr dazu im Kapitel „Aktinische Keratosen“.
- Morbus Bowen: Ein frühes Plattenepithelkarzinom, das noch auf die oberste Hautschicht begrenzt ist.
- Auffällige (dysplastische) Muttermale: Pigmentmale mit ungewöhnlicher Form oder Farbe, die regelmäßig kontrolliert werden sollten.
Werden Vorstufen frühzeitig erkannt und behandelt, lässt sich die Entstehung von Hautkrebs häufig verhindern.
Die beiden wichtigsten Bausteine der Vorbeugung sind ein konsequenter Sonnenschutz und die regelmäßige Vorsorge:
*UV-Schutz: *Meiden Sie die intensive Mittagssonne, verzichten Sie auf das Solarium und schützen Sie die Haut mit Kleidung sowie einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor.
Regelmäßiges Hautkrebsscreening: Bei der Vorsorge werden verdächtige Hautveränderungen frühzeitig erkannt – oft, bevor sie Beschwerden verursachen.
Selbstkontrolle: Beobachten Sie Ihre Haut regelmäßig und lassen Sie neue oder veränderte Muttermale und Hautstellen zeitnah untersuchen.
So lassen sich die meisten Hautkrebsarten früh erkennen oder sogar ganz vermeiden.
Im Hautarztzentrum Hilden bieten wir Ihnen die gesamte Bandbreite der Hautkrebsvorsorge – vom klassischen Screening mit dem Dermatoskop bis hin zur KI-gestützten, vollständigen Dokumentation Ihrer Haut.
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Formen
Weißer Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom), schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) sowie Hautkrebsvorstufen
Warnzeichen
Neue oder veränderte Muttermale, nicht heilende oder blutende Stellen, raue oder wachsende Hautveränderungen
Lokalisation
Bevorzugt sonnenexponierte Haut, grundsätzlich am gesamten Körper möglich
Diagnostik
Hautkrebsscreening, Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie), KI-gestütztes Total Body Mapping, bei Verdacht Gewebeprobe
Vorsorge
Regelmäßiges Hautkrebsscreening, konsequenter UV-Schutz, Selbstkontrolle der Haut
Kosten
Gesetzliches Hautkrebsscreening ab 35 Jahren alle zwei Jahre über die GKV; erweiterte Vorsorge (z. B. Total Body Mapping) als IGeL-Leistung








