Moderne Diagnostik
Eine gute Behandlung beginnt mit einer genauen Diagnose. Im Hautarztzentrum Hilden steht Ihnen dafür ein breites Spektrum moderner diagnostischer Verfahren zur Verfügung – von der eingehenden Untersuchung der Haut über Labor- und Allergietests bis hin zur KI-gestützten Hautkrebsvorsorge. Welche Untersuchung sinnvoll ist, stimmen wir individuell auf Ihre Beschwerden ab.
Mit dem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) betrachten wir Muttermale und andere Hautveränderungen stark vergrößert und beleuchtet. So werden Strukturen sichtbar, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind – eine wichtige Grundlage, um harmlose von auffälligen oder bösartigen Veränderungen zu unterscheiden.
Beim ATBM-Verfahren (Automated Total Body Mapping) wird Ihre Haut systematisch fotografisch erfasst und digital dokumentiert. Auffällige Muttermale können vergrößert gespeichert und bei Folgeuntersuchungen exakt verglichen werden. Eine KI-gestützte Auswertung unterstützt uns dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen – besonders sinnvoll bei vielen Muttermalen oder erhöhtem Hautkrebsrisiko.
Bei unklaren oder auffälligen Hautveränderungen entnehmen wir in örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) oder entfernen die Veränderung vollständig. Das Gewebe wird anschließend in einem Speziallabor feingeweblich (histologisch) unter dem Mikroskop untersucht. So lässt sich zuverlässig klären, ob eine Veränderung gutartig oder bösartig ist, und die weitere Behandlung sicher planen.
Die PCR-Analyse weist das Erbgut von Pilzen direkt in einer Haut-, Nagel- oder Haarprobe nach. Das Verfahren ist sehr genau und liefert deutlich schneller ein Ergebnis als eine herkömmliche Pilzkultur – so kann eine gezielte Therapie rasch begonnen werden.
Ergänzend oder alternativ zur PCR legen wir aus dem Probenmaterial eine Pilzkultur an. Dabei wird der Erreger im Labor angezüchtet und bestimmt. Die Kultur benötigt einige Zeit (mehrere Tage bis Wochen), erlaubt aber eine genaue Bestimmung der Pilzart und der passenden Behandlung.
Zur Abklärung von Allergien setzen wir mehrere bewährte Testverfahren ein. Beim Prick-Test werden Allergene auf die Haut des Unterarms aufgetragen und leicht eingeritzt – so lassen sich Soforttyp-Allergien (z. B. auf Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben) erkennen. Der Epikutantest (Pflastertest) dient dem Nachweis von Kontaktallergien vom Spättyp, etwa auf Nickel, Duft- oder Konservierungsstoffe; die Testpflaster verbleiben dabei über mehrere Tage auf dem Rücken.
Ergänzend steht mit dem RAST (Radio-Allergo-Sorbent-Test) ein Blutverfahren zur Verfügung, das allergenspezifische IgE-Antikörper im Blut nachweist – hilfreich vor allem dann, wenn ein Hauttest nicht möglich oder nicht ausreichend aussagekräftig ist.
Über eine Blutabnahme lassen sich zahlreiche Fragestellungen klären – etwa die Verlaufskontrolle bei systemischen Therapien, die Bestimmung spezifischer Allergie-Antikörper (spezifisches IgE) oder die Abklärung möglicher Ursachen von Haarausfall (z. B. Eisen-, Schilddrüsen- oder Hormonwerte).
Der TrichoScan ist ein computergestütztes Verfahren zur genauen Analyse von Haardichte und Haarwachstum. Anhand digitaler Aufnahmen eines kleinen Areals lassen sich Art und Ausmaß eines Haarausfalls objektiv bestimmen und im Verlauf vergleichen – eine wichtige Grundlage für die richtige Therapie.

Hautkrebs
Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie), Ganzkörper-Fotodokumentation mit dem ATBM (FotoFinder) sowie Hautbiopsie mit feingeweblicher (histologischer) Untersuchung
Allergie
Prick-Test, Epikutantest und Bluttest (RAST) zur Abklärung von Allergien
Blutuntersuchung
Laboruntersuchungen des Blutes (Labordiagnostik)
Pilzdiagnostik
PCR-Analyse und Anlegen von Pilzkulturen
Haardiagnostik
Computergestützte Haaranalyse mit dem TrichoScan (FotoFinder)
